Labor Absaugung -
Das gilt es zu beachten
In Laboratorien wird täglich mit einer Vielzahl von Chemikalien, Lösungsmitteln und Pulvern hantiert, die gasförmige Schadstoffe, Dämpfe oder lungengängige Partikel freisetzen können. Diese oft unsichtbaren Gefahren stellen ein erhebliches Risiko für die Gesundheit des Personals dar und können zudem die Qualität und Integrität von Proben und Analyseergebnissen beeinträchtigen.
Gesetzliche Vorgaben
und Arbeitsschutz
Der Betrieb von Laboratorien unterliegt gesetzlichen Vorschriften. Die Gefahrstoffverordnung (GefStoffV) in Verbindung mit den Technischen Regeln für Gefahrstoffe (TRGS) bildet die rechtliche Grundlage. Besonders relevant sind TRGS 900, TRGS 526 und DGUV Information 213-850. Mehr dazu erfahren Sie über die offiziellen Stellen, die wir hier verlinkt haben.
Vorteile
einer effektiven Laborabsaugung
Gesundheitsschutz
Der konsequente Schutz der Mitarbeitenden vor der Exposition gegenüber gesundheitsschädlichen, ätzenden oder krebserregenden Substanzen ist der wichtigste Vorteil.
Produktivität
Saubere Luft fördert die Konzentration und das Wohlbefinden. Zudem schützt eine gute Absaugung teure Analysegeräte vor Korrosion durch aggressive Dämpfe und sichert so deren Langlebigkeit und Verfügbarkeit.
Image und Verantwortung
Ein modernes und sicheres Labor zeigt Verantwortungsbewusstsein gegenüber den Mitarbeitenden und stärkt das Ansehen der Einrichtung bei Partnern und Auftraggebern.
Qualität und Prozesssicherheit
Eine saubere Laborumgebung ohne Kreuzkontaminationen ist die Grundlage für verlässliche, reproduzierbare und genaue Analyse- und Forschungsergebnisse.
Gesetzeskonformität
Professionelle Absaugsysteme stellen die Einhaltung der gesetzlichen Vorschriften und Grenzwerte sicher und schützen Betreiber vor rechtlichen Konsequenzen und behördlichen Auflagen.
Auswahl
der richtigen Absauganlage
Die Wahl der passenden Laborabsaugung hängt von spezifischen Faktoren ab:
Werden flüchtige Lösungsmittel, Säuren, Laugen, toxische Pulver oder biologische Agenzien gehandhabt? Dies bestimmt die Anforderungen an die Luftmenge, die Werkstoffe der Anlage und die eventuell nötige Filtertechnik.
Handelt es sich um offene chemische Synthesen, die einen Abzug erfordern, um das Abwiegen von Pulvern oder um die Erfassung von Emissionen an einem fest installierten Gerät?
Wird eine feste Installation wie ein Abzug benötigt oder bietet ein mobiler oder flexibler Absaugarm die bessere Lösung für wechselnde Versuchsaufbauten?
Autor: Hans Christian Madsen, Geschäftsführer · Veröffentlicht am 18.09.2025 · Zuletzt aktualisiert am 03.09.2026
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