Kunststoffdämpfe absaugen
Das gilt es zu beachten
Kunststoffverarbeitung ohne Absaugung? Dann setzen Sie Ihre Mitarbeitenden täglich gefährlichen Dämpfen, Gasen und Feinstäuben aus. Ob beim Spritzgießen, Extrudieren, Schweißen, Schneiden oder Kleben von Kunststoffen - bei nahezu jedem thermischen Verarbeitungsprozess entstehen gesundheitsgefährdende Emissionen, die tief in die Atemwege gelangen können. Diese Schadstoffe sind nicht nur gesundheitsschädlich, sondern können auch Konzentration und Produktivität am Arbeitsplatz spürbar beeinträchtigen.
Welche
Absauglösungen gibt es?
Je nach Verarbeitungsverfahren, Arbeitsplatzgröße und Mobilitätsbedarf stehen verschiedene Absaugsysteme zur Verfügung:
Absaugarme mit individuell einstellbaren Hauben oder Düsen erfassen Kunststoffdämpfe direkt am Entstehungspunkt - etwa an der Auswurfseite von Spritzgussmaschinen, an Extruderdüsen oder beim Kunststoffschweißen. Diese Systeme lassen sich fest montieren oder mobil einsetzen.
Besonders bei manuellen Arbeiten wie Kleben, Laminieren oder Nachbearbeiten von Kunststoffteilen kommen Absaugtische mit perforierter Oberfläche und integrierter Absaugung zum Einsatz. Sie sorgen für eine flächenhafte Erfassung der Dämpfe und lassen sich ergonomisch in bestehende Arbeitsplätze integrieren.
In größeren Produktionsbetrieben oder bei kontinuierlichen Verarbeitungsprozessen wie der Extrusion oder Folienherstellung empfiehlt sich der Einsatz zentraler Absauganlagen. Diese versorgen über Rohrleitungsnetze mehrere Maschinen und Arbeitsplätze gleichzeitig und führen die belastete Luft einer zentralen Filtereinheit zu.
Für wechselnde Einsatzorte oder kleinere Betriebe bieten mobile Absauger mit Rollen, Schläuchen und integriertem Filtersystem eine flexible und zugleich effektive Lösung.
Auswahl
der richtigen Absauganlage
Nicht jede Absauganlage eignet sich für jeden Einsatzbereich. Diese Faktoren sollten bei der Auswahl berücksichtigt werden:
Entsteht bei Ihnen Dampfbelastung durch Spritzguss, Extrusion, Schweißen, Kleben oder Schneiden? Je nach Verfahren und eingesetztem Kunststoff (POM, PUR, PVC, PE, PP u. a.) entstehen unterschiedliche Schadstoffe, die spezifische Filterklassen und Schutzmaßnahmen erfordern.
In Werkstätten mit einzelnen Maschinen reichen oft kompakte Einzelabsauger. Für Produktionshallen mit mehreren Maschinen und Arbeitsplätzen sind zentrale Systeme sinnvoller. Wichtig: Die Absaugleistung muss zur Schadstoffmenge passen.
Mobile Absauganlagen bieten maximale Flexibilität bei wechselnden Arbeitsorten oder Nachrüstungen. Fest installierte Systeme sind dagegen wartungsärmer und wirtschaftlicher im Dauerbetrieb.
Für Partikel und Aerosole sind HEPA- oder ePTFE-Filter ideal. Für gasförmige Schadstoffe wie Formaldehyd, Isocyanate oder andere VOC sollte ein Aktivkohlemodul integriert werden.
Autor: Hans Christian Madsen, Geschäftsführer · Veröffentlicht am 01.04.2026 · Zuletzt aktualisiert am 14.08.2026
FlensTech
Ihr Partner für saubere Luft bei der Kunststoffverarbeitung
Ob Spritzguss, Extrusion, Kunststoffschweißen oder Klebearbeiten - wo Kunststoffdämpfe entstehen, liefert FlensTech die passende Lösung. Unsere Absaugsysteme sind darauf ausgelegt, schädliche Dämpfe, Gase und Partikel direkt an der Quelle zu erfassen und durch modernste Filtertechnik zuverlässig aus der Luft zu entfernen. Wir bieten direkt einsatzbereite Systeme, die den gesetzlichen Anforderungen entsprechen und gleichzeitig die Gesundheit Ihrer Mitarbeitenden schützen.